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Kommunalpolitische Vereinigung der CDU Thüringen
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Veranstaltungen

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Bildergalerie:

Eröffnung des Landestages durch den stellvertretenden Landesvorsitzenden Michael Pabst

Rechenschaftsbericht von Michael Pabst für den Landesvorstand

Grußwort des CDU-Generalsekretärs Dr. Mario Voigt

Hauptvortrag des Ehrengastes Dr. Wolfgang Voß zum Kommunalen Finanzausgleich 2011/12

Dank an die fleißigen Helfer und Unterstützer des 13. Landestages aus der CDU/KPV Gotha: u.a. an Sascha John, Rosel Steinbrück, Rainer Seyfarth (Hausherr des Veranstaltungsortes/VW Autohaus Rainer Seyfarth) sowie Eckehart Döbler (v.l.n.r.)

Verleihung des Konrad-Adenauer-Preises in Gold an Horst Dornieden

Verleihung des Konrad-Adenauer-Kommunal-Preises der KPV Deutschland in Gold in Weimar am 19.11.2010 an das KPV-Vorstandsmitglied Horst Dornieden (Bildmitte) durch die Thüringer Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht (3.v.l.). Ebenfalls im Bild: der Thüringer Innenminister Jörg Geibert (1.v.r.), der KPV-Landesvorsitzende Gerhard Günther (2.v.r.) und Ministerin Marion Walsmann (3.v.r.).

Foto: Bernhardt Link

Eröffnungsrede des KPV-Landesvorsitzenden Gerhard Günther MdL zum Kongress-kommunal der KPV Deutschland am 19.11.2010 in Weimar:

Sehr geehrter Herr Bundesvorsitzender Peter Götz,

verehrter Herr Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble,

sehr geehrte Delegierte und Gäste der Bundesvertreterversammlung

zunächst darf ich meine Freude und Dank darüber zum Ausdruck bringen, dass der Kongress-kommunal und die Bundesvertreterversammlung unserer Kommunalpolitischen Vereinigung in diesem Jahr in Deutschlands Grünem Herzen – in Thüringen stattfindet.

Mit der Entscheidung, die Klassikerstadt Weimar als Tagungsort zu bestimmen, haben die Veranstalter ebenfalls eine gute Wahl getroffen. Als Landesvorsitzender der KPV Thüringen möchte ich Ihnen die herzlichsten Grüße der über 3.000 Thüringer Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitiker unseres Landesverbandes überbringen und der heutigen Vertreterversammlung viele gute Entscheidungen wünschen.

Verehrte Delegierte und Gäste, „stark vor Ort“ zu sein – lautet unser gemeinsamer Anspruch, der zugleich auch Verpflichtung für unsere kommunalpolitische Arbeit vor Ort ist. Dieser Anspruch bliebe unerfüllt, könnten wir nicht auf die zahlreichen ehrenamtlichen kommunalen Mandatsträger zurückgreifen, die mit ihrem bürgerschaftlichen Engagement unser Land und sein Gemeinwesen weiter voran bringen.

Gestatten Sie mir daher, wenn ich die Gelegenheit meines kurzen Grußwortes nutze und den vielen ehrenamtlichen Kommunalpolitikern, allen voran den in der KPV zusammengeschlossenen kommunalpolitisch Engagierten, meinen aufrichtigen Dank und meine Anerkennung ausspreche. Machen Sie weiter, bringen Sie sich ein, seien Sie der sogenannten großen Politik ein notwendiges Korrektiv, das über praktische Erfahrungen aus dem täglichen Leben vor Ort verfügt und daher ernst zu nehmen ist.

Sehr geehrte Damen und Herren,

WIR sind die kommunale Familie der Union und damit auch ihr kommunales Gewissen, und als solches sollten wir nicht müde werden, uns bei den anstehenden Herausforderungen des 21. Jahrhunderts – von denen wir gestern in den Foren einige diskutieren konnten – auch zu Wort zu melden.

Unsere Mitglieder kennen die Probleme und Sorgen der Menschen vor Ort, denn auf keiner Ebene des politischen Lebens ist der Kontakt zwischen dem Bürger und den politischen Akteuren so unmittelbar und die Möglichkeit zur direkten Mitgestaltung so groß wie in der Kommunalpolitik. Diese Chance sollte die Union nutzen.

Verehrte Anwesende,

dass die gesamtdeutsche Bundesvertreterversammlung der KPV heute im 20. Jahr der Wiedervereinigung unseres Vaterlandes und vor allem hier in Weimar stattfinden kann, ist für mich keine Selbstverständlichkeit. Dies haben wir in erster Linie den Tausenden mutigen Männern und Frauen der Friedlichen Revolution des Herbstes 1989 zu verdanken. Ohne sie wäre es nicht zu einer kommunalen Selbstverwaltung in Freiheit und Demokratie hier in Thüringen und den anderen jungen Ländern gekommen.

Nicht minder von Bedeutung war allerdings auch die umfangreiche Unterstützung, die wir unerfahrenen Kommunalpolitiker der „Stunde Null“ insbesondere in der Anfangs- und Aufbauzeit von unseren westdeutschen Kommunalpolitikerkollegen erhalten haben. Wir in Thüringen konnten dabei vor allem mit der Hilfe aus Hessen und Rheinland-Pfalz rechnen. Ich denke, meine Kollegen aus Sachsen, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Berlin pflichten mir bei, wenn ich auch in ihrem Namen von dieser Stelle gerade heute und hier noch einmal meinen Dank für die geleistete Aufbauhilfe zum Ausdruck bringen darf.

Dies ist in der Tat ein Ruhmesblatt unserer kommunalen Familie, auf das wir alle gemeinsam stolz sein können.

Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit, wünsche uns einen guten Verlauf der Bundesvertreterversammlung sowie Ihnen noch einen angenehmen Aufenthalt in Weimar. Und kommen Sie bald wieder in unser grünes Herz.